Die beiden SPD- Bundestagsabgeordneten Dr. Bärbel Kofler und Angelika Graf konnte der Bürgermeister des Marktes Ruhstorf Erich Hallhuber im Sitzungssaal des Rathauses begrüßen. Als Einführung stellte Hallhuber, der seit 20 Jahren Bürgermeister ist, den Markt vor. Er zeigte sich dabei sehr stolz über die Entwicklung des Marktes, was letztendlich auch dazu führte, dass die Gemeinde 2008 zum Markt erhoben wurde.
Hallhuber erkläre, dass man in Ruhstorf sehr von der guten Verkehrsanbindung gerade an die Autobahn A3 profitiere und so auch einige Industriearbeitsplätze bieten könne. So gelang es in den letzten Jahren die Anzahl der Betriebe und damit verbunden auch die Arbeitsplätze vor Ort zu vermehren. Dabei kamen auch die Gemeindefinanzen zur Sprache, laut Hallhuber könne man sich in Ruhstorf zwar nicht beklagen, aber aufgrund der Tatsache, dass einige Betriebe aus der Metallbrache vor Ort seien, habe man in der Krise doch gewaltige Einbußen hinnehmen müssen.
„Wenn die Metallbrache Schnupfen hat, dann haben wir die Grippe“, so Marktgemeinderat Günter Giosele. „Bei Betriebsansiedlungen geht es uns in erster Linie immer darum, die Arbeit zu den Menschen zu bringen, aber die Gewerbesteuer ist dabei natürlich ein positiver Nebenaspekt“, so Hallhuber zu seiner Philosophie. Hallhuber sprach sich dabei auch für den Erhalt der Gewerbesteuer aus, diese sei für eine Gemeinde wie Ruhstorf überlebenswichtig. Der Ruhstorfer Bürgermeister sagte, er sei froh darüber, dass diese Kuh jetzt wohl wieder vom Eis ist und man hoffe, dass dies auch so bleibt.
Bärbel Kofler pflichtete Hallhuber bei und erklärte, dass man von Seiten der SPD Bundestagsfraktion immer hinter der Gewerbesteuer steht und immer für deren Erhalt kämpfen wird.
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Veröffentlicht am 24.12.2010